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Tipps beim Telefonieren und Surfen im Ausland

Mit einigen Tipps können Sie beim Telefonieren und Surfen im Ausland deutlich Geld sparen. Auch wenn in letzter Zeit die Kosten deutlich gesunken sind, sollte Sie auf einige Dinge achten, um nicht doch in die Kostenfalle zu tappen. Wenn die aufgelaufenden Kosten auf der nächsten Abrechnung erscheinen, ist es zu spät. Daher sollten Sie sich bereits vor Reiseantritt informieren, welche Möglichkeiten bestehen, um die Kosten zu begrenzen.

Immerhin gelten seit Juli diesen Jahres Obergrenzen für die Kosten bei Anrufe im Ausland. Dabei wurde der Höchstbetrag pro Minute für einen Anruf aus einem europäischen Land auf 42 Cent begrenzt. Ankommende Gespräche dürfen die Minutengrenze von 13 Cent nicht überschreiten. Auch bei Kurzmitteilungen (SMS) gibt es nun eine Kostengrenze von maximal 13 Cent pro Nachricht. Angedacht ist auch eine Grenze der Gebühren bei der mobilen Nutzung des Internets (Daten-Roaming), allerdings ist diese noch in der Planung. Zudem bieten bereits jetzt viele Provider entsprechend günstigere Tarife an.

Trotz der Regulierung sollten Sie unbedingt einige Dinge beim Telefonieren und Surfen im Ausland beachten. Besonders wer sich viel im Ausland aufhält, kann mit den folgenden Tipps und Hinweise deutlich die anfallenden Kosten reduzieren:

1. Greifen Sie auf spezielle Auslandstarife zu

Fast alle Anbieter stellen ihren Kunden für einen befristeten Auslandsaufenthalt spezielle Tarife zur Verfügung. Überprüfen Sie einfach Ihren laufenden Tarif, ob dort bereits entsprechende Angebote enthalten sind. Teilweise können Sie für eine geringe Grundgebühr ein spezielles Tarifpaket für eine kurze Zeit dazu buchen, um die Gebühren pro Minute deutlich zu reduzieren.

2. Informieren Sie sich vor Reiseantritt

Informieren Sie sich bereits vor Reiseantritt, mit welchen ausländischen Anbietern kostengünstige Angebote existieren. Dabei fassen alle Anbieter ihre Angebote in sogenannte Ländertarife zusammen. Somit muss man als Kunde bei einem Grenzübertritt nicht mit veränderten Preisen rechnen. Durch entsprechende Verträge besitzen zudem die heimischen Mobilfunk-Anbieter meist Kooperationen mit ausländischen Providern, so dass sich hier die Kosten ebenfalls im Rahmen halten.

3. Vermeiden Sie eine automatische Netzwahl im Ausland

Schalten Sie unbedingt die Funktion der automatischen Netzwahl bei Ihrem Smartphone oder Handy ab, denn kein Gerät ist in der Lage, stets den günstigsten Anbieter zu wählen. In diesem Fall sollten Sie sich im Vorfeld erkundigen, welcher ausländische Netzanbieter ein günstiges Angebot anbietet, denn Sie müssen im Zweifelsfall die Netzwahl dann manuell vornehmen.

4. Sichern Sie sich günstige Datentarife für das mobile Surfen

Sehr viele Nutzer greifen auf spezielle Flatrates bzw. besondere Volumentarife für das mobile Surfen via Smartphone, Handy oder Tablet-PC zurück. Diese speziellen Tarife können die anfallenden Kosten deutlich reduzieren. Oft gibt es zumindest für das europäische Ausland auch zeitlich begrenzte Flatrates oder Ausland-Volumentarife. Zusätzlich wird der Nutzer bei Überschreitung einer bestimmten Kostengrenze (meist 50 Euro) automatisch informiert oder sogar in einen langsameren, dafür aber kostengünstigeren Tarif umgeschaltet. Auch hier informiert Sie sicherlich Ihr Anbieter.

5. Daten-Roaming muss nicht immer sein

Wer auf Reisen auf das mobile Surfen gänzlich verzichten kann, sollte unbedingt überprüfen, ob diese Funktion des Daten-Roamings in seinem mobilen vor Reiseantritt auch tatsächlich abgeschaltet ist. Tun Sie dies nicht, ruft möglicherweise Ihr Smartphone automatisch E-Mails ab, die sich dann doch in Form von zusätzlichen Kosten bei der nächsten Abrechnung niederschlagen. Werfen Sie einfach einen Blick in das jeweilige Handbuch Ihres Gerätes. Hier finden Sie genau, wie die jeweilige Funktion abgeschaltet wird.

6. Prepaid-Karten im Ausland

Wer im Ausland viele Anrufe tätigen muss, für den eignet sich möglicherweise eine Prepaid-Karte eines ausländischen Anbieters. Meist erhalten Sie sehr günstige Angebote eines Providers vor Ort. Sie sollten Sie allerdings im Vorfeld informieren, welche technischen Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Zudem erhalten Sie meist für diesen Zweck eine separate Nummer, die Ihren Geschäftspartnern oder Freunden und Bekannten nicht sofort bekannt ist. Diese neue Rufnummer müssen Sie somit im ersten Schritt erst Ihren Kontakten mitteilen. Viele inländische Prepaid-Karten funktionieren im Ausland nicht.

7. Nutzen Sie die nächste Telefonzelle

Eine etwas umständliche Form der Kommunikation im Urlaub oder auf der Geschäftsreise sind spezielle Telefonkarten, über die Sie an öffentlichen Telefonzellen telefonieren können. Dies ist zwar oft eine günstige Alternative, allerdings sind Sie dann für andere Anrufer nur bedingt erreichbar.

8. Hotspots im Ausland

Heute bietet fast jedes Hotel einen eigenen Hotspot bzw. eine drahtlose Anbindung an das Internet an. Hier können Sie zumindest über das Internet eMails abrufen oder sogar über spezielle Dienste auch telefonieren. Meist ist dieser Dienst kostenlos oder es fallen geringe Gebühren für einen zeitlich begrenzten Zugang an. Alternativ bieten auch Einkaufspassagen, Fastfood-Ketten oder andere Lokalitäten entsprechende WLAN-Zugänge an. Auch hier sollte Sie bereits vor dem eigentlichen Reiseantritt prüfen, ob Ihre technische Ausstattung dafür geeignet ist. Gleiches gilt für spezielle Dienste im Internet, die die Kommunikation per Smartphone oder eMail ermöglichen. Meist gestaltet sich eine erste Anmeldung im Ausland als schwierig.

9. Immer der passende Standard zur Hand

In den europäischen Ländern gilt für Handys der GSM-Standard. Hier können Sie mit jedem handelsüblichen Handy oder Smartphone telefonieren. Schwieriger gestaltet sich die Angelegenheit, wenn Sie sich auf einem anderen Kontinent befinden. Hier gelten meist andere Standards. Um diese zu nutzen, benötigen Sie ein spezielles Tri- oder Quadband-Gerät, das auch andere Standards problemlos unterstützt. Gleiches gilt auch für UMTS-Geräte. Im Zweifelsfall müssen Sie sich sogar ein neues Gerät vor Ort kaufen oder gänzlich auf eine Kommunikation verzichten.

10. Haben Sie die wichtigsten Adressen und Rufnummern?

Was hilft Ihnen die beste technische Ausstattung im Ausland, wenn Sie den gewünschten Partner nicht erreichen können. Meist ist es nicht ganz einfach, die Rufnummer, einen Ländercode, einen Zugangscode oder eine spezielle Mailadresse im Ausland zu bekommen. Daher sollten Sie sich vor der Reise bereits die wichtigen Daten zurechtlegen. Wer besonders vorsichtig ist, sollte die wichtigsten Kontaktdaten auch handschriftlich oder in Form eines Ausdrucks bei sich führen. So sind Sie auch beim Verlust eines Gerätes durch Diebstahl oder durch einen Defekt auf der sicheren Seite. Zudem sollten Sie sich auch für das betreffende Land die passenden Rufnummern besorgen, um im Notfall Hilfe per Handy zu holen.


Kommentare

Walter 3. September 2012 um 21:19

Ich werde auf meiner nächsten Reise den WiFi-Hotspot von TripButler testen: Damit surft man überall zum Lokaltarif…

Auf meinem Blog habe ich das Prinzip erklärt.
http://reisememo.ch/europa/tripbutler-wifi-hotspot-ausland-lokaltarif-surfen

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