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Anforderungen an einen guten Reiseführer

Welche Bedingungen muss ein wirklich guter Reiseführer erfüllen? Die Regale in den Buchhandlungen sind voll mit entsprechenden Angeboten. Doch nur die wenigsten Reiseführer sind tatsächlich zu gebrauchen. Ein Reiseführer, der eine gute Note verdient, sollte den Urlauber über die interessantesten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Besonderheiten in einer verständlichen Form informieren. Ein Ziel, was nur wenige Titel tatsächlich erreichen.

Die Aktualität gewinnt an Bedeutung

Ein schwieriges Unterfangen für den klassischen Reiseführer aus dem Regal. Aktuelle Öffnungszeiten, neue Restaurants, zeitnahe Veranstaltungen lassen sich meist mit einem herkömmlichen Reiseführer kaum abbilden. Der Reiseführer des letzten Jahres kann heute schon völlig überholt sein. Hier hilft nur der Griff nach der jeweils neuesten Auflage, einer zusätzlichen Recherche nach Neuigkeiten im Internet oder Sie greifen gleich zu einem mobilen Reiseführer.

Ein handlicher Berater für den Urlaub

Von einem guten Reiseführer erwartet man die wichtigsten Informationen in einer kompakten Form. Dabei will man kein Buch im „Backstein-Format“ mit sich führen. Schließlich soll er ins Handschuhfach, in die Handtasche oder in den Rucksack passen. Entsprechend sollten Sie eher zu spezialisierten Reiseführern greifen, die detailliert einen abgegrenzten Bereich erklären. Ein Reiseführer, der ganze Länder oder gar Kontinente in einem Atemzug versucht zu beschreiben, ist meist ungenau und wenig hilfreich.

Verständlich geschrieben

Wer auf Reisen ist, braucht eine übersichtliche und leicht zu lesende Lektüre, die in kürzester Zeit die wichtigsten Informationen zu Tage führt. Im Idealfall muss ein guter Reiseführer auch im überfüllten Bus, auf einem Flughafen oder im Taxi schnell und gut funktionieren. Hier ist eine komplexe „Bleiwüste“ fehl am Platz.

Eine gelungene Reiselektüre sollte neben kurzen und knappen Erläuterungen auch die wichtigsten Karten zur Orientierung und einige Fotos zum schnelleren Auffinden von zentralen Punkten, beinhalten. Hier ist oft weniger mehr. Natürlich sollten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschläge oder die Anbindung mit den vor Ort besten Verkehrsmitteln nicht fehlen.

Alle Informationen sollten dann noch in einer intelligenten Gliederung eingebettet sein, möglichst farblich abgesetzt, so dass man auch bei schlechtem Licht oder miesen Wetter noch den Weg in der fremden Stadt finden kann.

Sprachtipps im Ausland

Wer im Ausland neue Gegenden und Städte erkundet, wird nicht auf die wichtigsten Sprachtipps verzichten können. Daher sollten zumindest die wichtigsten Sätze in der jeweiligen Sprache und die entsprechenden Bedeutungen in dem Reiseführer vorhanden sein. So haben Sie zumindest im Restaurant, im Hotel, im Bus oder im Supermarkt die grundlegenden Sätze zur Hand.

Wenn dann der Reiseführer noch die wichtigsten Spezialitäten, kulturelle Besonderheiten und aktuelle Rufnummern parat hält, dann kann eigentlich nichts mehr passieren.

Organisationshilfe für die eigene Reiseplanung

In erster Linie soll ein guter Reiseführer eine hilfreiche Organisationshilfe für die eigene Planung einer Reise darstellen. Die Entscheidung, was Sie vor Ort tatsächlich unternehmen, kann Ihnen ein Reiseführer nicht abnehmen. Wenn dabei der gekaufte Urlaubsführer die notwendigen Details beisteuert, haben Sie einen guten Reiseführer zur Hand.


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